Am 4.4.2019 hat das Komitee „Langmattstrasse -Nein“ über 3000 Unterschriften eingereicht gegen den Eintrag der Langmattstrasse als zukünftige Kantonsstrasse im kantonalen Richtplan.

Das Sammeln der Unterschriften verlief erstaunlich einfach und die nötigen 1500 Unterschriften waren trotz Fasnachtsferien schon Mitte März gesammelt. Ein grosser Teil davon stammt aus der betroffenen Standort-Gemeinde Oberwil und aus Therwil. Selbst AnwohnerInnen der Ringstrasse unterschrieben, obschon diese als einzige Strasse von der neuen Verbindung in Oberwil profitieren würde. Sie stören sich v.a. am Verlust des Naherholungsraums. Stimmbürger und Steuerzahlerinnen von ausserhalb des Leimentals unterschrieben sicher auch wegen des extrem schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses dieses Strassenprojekts.

 

                                               

                                            Einreichung des Referendums

 

Das Referendum richtet sich gegen den Eintrag der Langmattstrasse als zukünftige Kantonsstrasse im kantonalen Richtplan.

  • Der Richtplaneintrag ist für den Regierungsrat verbindlich und verpflichtet ihn, diese Strasse in Oberwil zu bauen. Sie muss kurzfristig, spätestens bis in fünf Jahren, realisiert werden. Dieser Richtplaneintrag geht weit über eine Trassee-Sicherung hinaus, denn er enthält sowohl einen engen Zeitrahmen als auch einen klaren Kostenrahmen.

  • Die Langmattstrasse soll als Kantonsstrasse am Siedlungsrand von Oberwil in Zukunft bis zu 9000 Fahrzeuge pro Tag aufnehmen können. Damit wird aber der gewünschte Effekt nicht erzielt: Gemäss Landratsvorlage werden weder das Dorfzentrum von Oberwil noch jenes von Therwil entlastet. Die Langmattstrasse bringt somit nichts ausser der Verlagerung des Verkehrs von einer Gemeinde zur Nachbargemeinde.

  • Bereits im Vorfeld zur Landratsabstimmung wurde sehr viel Geld ausgegeben für die Ausarbeitung eines möglichen Strassenbauprojektes. Dieses wurde vom Landrat abgelehnt mit dem Auftrag, ein billigeres auszuarbeiten. Mit dem Referendum gegen den aktuellen Richtplaneintrag will das Komitee verhindern, dass ein weiteres untaugliches Projekt geplant wird. Billiger wird es höchstens auf Kosten des Fuss- und Veloverkehrs und des Lärmschutzes. Dies lehnt das Komitee ab.

  • Die Strasse ist nutzlos. Sie löst kein Verkehrsproblem, verbetoniert die Natur und verschandelt ein wichtiges Naherholungsgebiet.

  • Der Richtplaneintrag wäre für den Regierungsrat verbindlich und verpflichtet ihn, diese Strasse in Oberwil zu bauen. Dieser Richtplaneintrag geht weit über eine Trassee-Sicherung hinaus, denn er enthält sowohl einen engen Zeit- als auch einen klaren Kostenrahmen.

  • Die Langmattstrasse soll als Kantonsstrasse am Siedlungsrand von Oberwil in Zukunft bis zu 9000 Fahrzeuge pro Tag aufnehmen können. Damit wird aber der gewünschte Effekt verfehlt: Gemäss Landratsvorlage werden weder das Dorfzentrum von Oberwil noch jenes von Therwil entlastet. Die Langmattstrasse bringt somit nichts, ausser der Verlagerung des Verkehrs von einer Gemeinde zur Nachbargemeinde.

  • Bereits im Vorfeld zur Landratsabstimmung wurde viel Geld für die Planung ausgegeben. Mit dem Referendum will das Komitee verhindern, dass ein weiteres untaugliches Projekt geplant wird, denn der Nutzen bliebe minim und billiger würde ein neues Projekt höchstens auf Kosten des Fuss- und Veloverkehrs und des Lärmschutzes. Dies lehnt das Komitee ab.

  • Die Strasse löst kein Verkehrsproblem, verbetoniert die Natur und verschandelt ein wichtiges Naherholungsgebiet.